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Rohrverstopfung selbst beseitigen – Risiken

Wenn Abfluss oder Rohr verstopft sind, versuchen viele Betroffene erst einmal selbst, das Problem zu beseitigen. Das kann gut gehen, kann aber das Problem auch verschlimmern, z.B. wenn die Reinigungs-Methode zu „radikal“ angewandt wird oder wenn das Mittel gar nicht zur Beseitigung der Verstopfungsstelle geeignet ist. Ganz davon abgesehen sollten Sie bedenken, dass selbst verursachte Schäden sehr teuer werden können.

 

Unser aktueller Beitrag fokussiert sich daher auf die Risiken der üblicherweise privat genutzten Rohrreinigungsmethoden bzw. -mittel. Fragen Sie unseren Rohrreinigung Experten aus München. Schreiben Sie uns einfach oder rufen Sie uns an.

 

 

Chemische Rohrreiniger belasten die Umwelt

 

 

 

Auf die „chemische Keule“ sollten Sie bei der Rohrreinigung generell verzichten, denn:

  1. die Mittel belasten die Umwelt, da Kläranlagen nicht in der Lage sind, sie herauszufiltern
  2. sie können die Rohrinnenwände angreifen
  3. sie können Verätzungen verursachen, wenn der Siphon (nach erfolgloser chemischer Behandlung) entfernt werden muss
  4. wie bei den Hausmitteln helfen die chemischen Rohrreiniger oft nur, wenn die Verstopfungsursache im Abfluss liegt

 

 

Möchte Sie dennoch nicht auf die Reiniger verzichten, müssen Sie unbedingt die Dosierungsangabe der Hersteller einhalten. Eine zu hohe Dosierung kann zu Klumpen führen, woraus im Anschluss harte Ablagerungen entstehen. Außerdem erhöht das die Gefahr, dass im Abfluss sehr hohe Temperaturen entstehen, was Kunststoffteile verformt.

 

 

Einsatz einer Saugglocke

 

 

Die Saugglocke, auch unter Bezeichnungen wie Pömpel oder Pümpel bekannt, soll mithilfe eines Wechsels aus Über- und Unterdruck die Verstopfung lösen. In der Regel müssen Sie dafür mehrmals pumpen. Normalerweise funktioniert die Saugglocke bei leichten Rohrverstopfungen sehr zuverlässig, allerdings sollten Sie nicht zu kräftig pumpen. Je höher der Druck, desto höher die Gefahr, die Toilettenschüssel oder das Waschbecken zu beschädigen.

 

 

Rohrreinigung mit Rohrspirale

 

 

Rohrreinigungs-Spiralen sind in unterschiedlichen Längen in jedem Baumarkt erhältlich. An der Vorderseite der Metallspirale befindet sich ein Bohrer, am anderen Ende eine Kurbel. Durch das Drehen und Bohren soll die Verstopfung gelöst werden.

 

Wenn Sie selbst zur Rohrspirale greifen möchten, sollten Sie auf jeden Fall etwas mehr Geld investieren und eine längere Spirale wählen. Billige Modelle halten den Krafteinwirkungen oft nicht Stand. Wenn Sie die Spirale mit einer Bohrmaschine betreiben, drehen Sie immer ganz vorsichtig und langsam. Ansonsten besteht die Gefahr, dass die Rohre beschädigt werden, besonders, wenn sich die Spirale festhakt. Dann hilft nur noch ein Fachmann.

 

 

 

Geräte mit Pressluft/Druckluft

 

Von Druckluftgeräten zur Rohrreinigung sollten Sie die Hände lassen. Das Risiko größerer Rohrschäden ist hier einfach zu hoch. Die Geräte werden zwar sehr oft angepriesen, da sie relativ leicht und schnell das Problem lösen sollen, für die oftmals gesteckten Rohrverbindungen ist der Druck aber viel zu hoch.

 

Besonders riskant ist der Einsatz dieser Geräte bei einer sehr hartnäckigen, festsitzenden Rohrverstopfung. Und ob diese vorliegt, kann ein Laie nicht einschätzen.

 

 

Wann sollten Sie besser einen Profi für die Rohrreinigung beauftragen?

 

 

Wie Sie sehen, sind fast alle Methoden, die Rohrverstopfung selbst zu beseitigen, mit einigen Risiken behaftet. Sie sollten jeweils sehr vorsichtig vorgehen und sich der Gefahren des Reinigungsmittels bzw. der Reinigungsgeräte bewusst sein. Halten Sie sich in jedem Fall genau an die Herstellervorgaben.

 

Einen Fachmann für die Rohrreinigung bzw. Beseitigung der Rohrverstopfung sollten Sie immer dann beauftragen, wenn Sie sich nicht sicher sind, was die Ursache ist und wie umfangreich die Verstopfung ist. Sie ersparen sich damit oft Zeit, Geld und viel Ärger.