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Wassersparen

So sparen Sie den Wasserverbrauch

 

Wasser sparen macht auch Probleme: Tipps, wie Sie den Wasserbrauch sinnvoll senken

 

 

In keinem anderen Land wird so eifrig Wasser gespart wie in Deutschland. Schon Kindern wird „eingetrichtert“, unbedingt sparsam mit dem Wasser umzugehen. Außerdem gehören speziell konstruierte Wasserhähne, Duschen oder Toilettenspülungen mit Wassersparfunktion mittlerweile zum Standard.
Unser Wasserspar-Verhalten geht nicht nur auf den Wunsch zurück, Geld zu sparen, sondern auch auf ein erhöhtes Umweltbewusstsein. Ganz so umweltfreundlich, wie viele sagen, ist der geringe Wasserverbrauch allerdings nicht.

 

 

Pro-Kopf-Verbrauch sinkt immer weiter

 

In deutschen Haushalten geht der Verbrauch bei Wasser immer weiter zurück – immer mit der Devise: Mein geringer Wasserverbrauch schont die Umwelt. Das hat dazu geführt, dass sich der Pro-Kopf-Verbrauch in den letzten 20 Jahren um etwa 20 Prozent verringert hat.

 

Ein genauerer Blick auf das Wasserversorgungssystem und das Angebot an Trinkwasser zeigt jedoch, dass dieses Verhalten der Umwelt eigentlich keinerlei Vorteile bietet: Auch wenn weniger Wasser verbraucht wird, bleibt der Aufwand für die Versorgung mit und die Aufbereitung von Trinkwasser gleich. Zudem steht in Deutschland genügend Trinkwasser zur Verfügung. Positiv bemerkbar macht sich ein geringer Wasserverbrauch lediglich bei warmem Wasser, da dafür ein viel höherer Energieaufwand als bei kaltem erforderlich ist.

 

 

Warum ist ein geringer Wasserverbrauch problematisch?

Fließt aus Spargründen weniger Wasser durch die Leitungen, kann sich das auf die Qualität des Trinkwassers auswirken. Der geringere Wasserfluss bzw. Wasserdruck ermöglicht Keimen eine leichtere Ausbreitung und führt zu einer verstärkten Korrosion.

 

Zu diesem Problem kommt die Dimensionierung der Trinkwassernetze hinzu, denn sie sind in Deutschland für einen hohen, sogar steigenden Wasserverbrauch konstruiert (zu Bauzeiten ging man eben davon aus, dass sich der Wasserverbrauch derart entwickeln würde). Bei Kläranlagen und Wasserwerken kann es daher durchaus zu Problemen kommen, wenn nicht deren Infrastruktur gemäß Wasser verbraucht wird.

Es ist übrigens auch ein Irrglaube, durch den geringen Wasserverbrauch auf Dauer Kosten zu sparen. Wasserkosten setzen sich nämlich nur zu einem Drittel aus dem Verbrauch zusammen, der Rest sind Kosten für Aufbereitung, Bereitstellung und Personal. Der Versorger gleicht nun den geringeren Verbrauch des Wassers – immerhin hat er noch den gleichen Aufwand – mit höheren Kosten für den Kubikmeter-Preis aus.

 

Sollten Sie aber eine vernünftige Rohrreinigung in und um München oder auch im Raum Bayern benötigen, stehen wir Ihnen vom Abflussdienst Team sofort zur Seite und helfen Ihnen das Problem zu beseitigen.

 


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